| | iPhone 6: Gerüchte und Bilder zum nächsten Apple-Smartphone
So könnte das iPhone 6 aussehen. (Quelle: NAK Studio)
Das iPhone 5 von Apple war noch nicht im Handel, da gab es schon Spekulationen, wie das Nachfolgemodell iPhone 6 aussehen könnte. IT-Experten, Journalisten und Apple-Fans grübeln längst über die denkbare Ausstattung, und ein französischer Fotodesigner hat das mögliche Design des nächsten Apple-Smartphones bereits in Bildern festgehalten. Wir fassen zusammen, was das iPhone 6 vermutlich können wird und zeigen die Entwürfe des Designers in unserer Foto-Show.
Der Home-Button des iPhone ist schon länger Gegenstand vieler iPhone-Gerüchte. Bereits beim iPhone 5 war erwartet worden, dass Apple auf die zentrale Taste am unteren Rand des Displays verzichten könnte. Bislang ist sie immer noch vorhanden, aber wie ein iPhone 6 ohne Home-Button aussehen könnte, zeigt der Fotodesigner Antoine Breiux in seinen Bildern. Statt des Buttons ziert bei seinem Design ein kleines Apple-Logo den unteren Rand der Vorderseite. Die Rückseite hat Brieux aus Glas gestaltet, während Apple beim iPhone 5 Aluminium verbaut hat.
Kommt zuerst ein iPhone 5S?
Die chinesische Zeitung Commercial Times will erfahren haben, dass statt eines iPhone 6 zunächst ein iPhone 5S kommen wird. Noch im Dezember soll eine erste Probeserie des iPhone 5S in Produktion gehen, im ersten Quartal 2013 soll es zu kaufen sein. Auch habe Apple sich sehr beeilt, die Zertifizierung für notwendige Komponenten abzuschließen. Das würde dafür sprechen, dass Apple das Design des iPhones zunächst nicht ändert, sondern nur zusätzliche Technik wie beispielsweise NFC ergänzt.
Neues Display für das iPhone 6
In einigen Blogs und Technikmagazinen wird auch bereits über die Ausstattung eines iPhone 6 spekuliert. Da ist von biegsamen und größeren Displays die Rede, eine Technik, die angeblich schon in Samsungs Galaxy S4 im kommenden Frühjahr Premiere feiern könnte. Viel wahrscheinlicher als ein biegsames Display ist jedoch ein p-Si LCD-Display, also ein Niedertemperatur-Polysilizium LCD. Solche Displays sind leichter, kompakter und sparsamer als das bisherige Retina-Display, gleichzeitig bieten sie sattere Farben und bessere Kontrastwerte. Außerdem lassen sich auf dem Glas zusätzliche Komponenten wie Mikroprozessoren anbringen. Dadurch könnte das iPhone 6 noch schlanker und leichter werden.
Mehr Power und mehr Speicher
Als sicher gilt, dass das iPhone 6 einen schnelleren Prozessor bekommt, vermutlich einen A7 Quad-Core-Prozessor, und mehr Arbeitsspeicher dürfte ebenfalls drin sein. Denkbar ist auch, dass das LTE-Funkmodul zukünftig mehr Frequenzen abdecken könnte – zur Zeit kann das iPhone 5 in Deutschland nur im Telekom-Netz per LTE surfen.
Das neue iPhone 5 ist dünner und leichter
Die fünfte Generation von Apples iPhone bietet viel Neues. Das Display hat zugelegt und auch der UMTS-Nachfolger LTE hat es in das Gerät geschafft. zum Video
iPhone 6 als Speicherriese
Da die Preise für Flashspeicher sinken – SSD-Festplatten werden derzeit immer günstiger – könnte das iPhone 6 zum Speicherriesen werden. Bisher gibt es das iPhone 5 mit maximal 64 GB Speicher, beim Nachfolger wären Kapazitäten von 150 bis 200 GB denkbar. Der iPod classic bietet bereits heute 160 GB, allerdings mit einer konventionellen Festplatte. Wenn man bedenkt, dass Smartphones immer häufiger zum Fotografieren und Filmen genutzt werden, ist mehr Speicherplatz durchaus sinnvoll. Dagegen spricht allerdings, dass Apple, wie auch Microsoft oder Google, auf die Cloud-Strategie setzt, bei der Daten nicht mehr lokal, sondern im Internet gespeichert werden. Für diese Strategie braucht das iPhone 6 keine größere Speicherausstattung als bisher.
iPhone 6 mit besserer Kamera
Apropos Foto und Video: Apple hat im Vergleich zum iPhone 4S beim iPhone 5 nicht viel an der Kamera geändert, die nach wie vor acht Megapixel hat. Damit hinkt Apple so manchem Konkurrent hinterher, das Lumia 808 von Nokia kann beispielsweise eine Kamera mit unglaublichen 41 Megapixeln vorweisen. Für das iPhone 6 wird deshalb über eine Kamera von mindestens zehn Megapixeln spekuliert, die Kamera auf der Displayseite könnte zwei Megapixel bekommen. Das iPhone 5 muss vorne noch mit 1,2 Megapixeln auskommen. Auch über verbesserte Kamerafunktionen wird spekuliert. Die Funktion "Anti Red Eye" soll vollautomatisch rote Augen verhindern, die üblicherweise auf einem Foto entstehen, wenn direkt in die Augen geblitzt wird.
6 Bilder von 22
Kommt nach dem iPad mini das iPhone nano?
Seit Apple das iPad mini vorgestellt hat, mehren sich auch wieder die Gerüchte zu einem kleineren iPhone. So spekuliert das US-Blog iphone6newsblog, dass Apple nicht nur ein iPhone 6 vorstellt, sondern mindestens zwei Modelle mit unterschiedlichen Bildschirmgrößen, also ein iPhone 6 und ein iPhone 6 mini oder nano. Wieder andere prophezeien, dass das iPhone 6 noch ein Stück größer werde als das iPhone 5.
Fühlbare Tasten im iPhone 6
Reine Vermutung ist auch, dass das iPhone 6 fühlbare Tasten bekommt. Eine neue Technologie soll angeblich eine flexible Display-Abdeckung ermöglichen, so dass sich bei der virtuellen Bildschirmtastatur tatsächlich kleine tastbare Erhebungen nach oben wölben und dem Nutzer so das Gefühl vermitteln, eine echte Taste zu drücken. Zwar arbeitet tatsächlich ein US-Unternehmen namens Tactus Technology an dieser Technologie, allerdings darf bezweifelt werden, dass sie schon praxistauglich und zeitnah serienreif ist.
iPhone 6 mit Gehäuse aus Karbonfaser statt Aluminium
Das japanische Blog Macotakara meldete im September 2012, dass Mitarbeiter von Apple und Foxconn verschiedene Bauteile und Komponenten einer Firma testen, die auf Verbundwerkstoffe aus Karbonfaser spezialisiert ist. In der Meldung heißt es sogar, dass die Bestellung eigentlich zu groß sei, als dass es sich dabei um reine Probemuster handeln könne. Zudem habe Apple Patente angemeldet, die Gehäuseteile aus Karbonfaser und Verbundwerkstoffen beinhalten. Aber dass Apple beim iPhone 6 schon wieder von Aluminium abrückt, wo man doch gerade erst das Unibody-Gehäuse aus Aluminium etabliert hat, ist wenig wahrscheinlich.
Spekulationen und Wunschdenken
Gerüchte hin, Spekulationen her: Die Erfahrung der vergangenen Jahre hat gezeigt, dass viele der Mutmaßungen am Ende eingetroffen sind. Während die ersten Berichte noch Luftschlösser bauen, fußen vor allem später auftauchende Gerüchte oftmals auf Aussagen von Mitarbeitern der herstellenden Unternehmen. So hat das iPhone 5 in Ausstattung und Funktionen fast genau dem entsprochen, was Gerüchte vorhergesagt hatten.
| | | |
|